Logopädie

Logopädie

Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie


Seit 2011 arbeite ich als staatlich anerkannte Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin (nach Schlaffhorst-Andersen) und habe mich vor allem in dem Bereich der Stimmtherapie & Sprach- und Sprechstörungen für Erwachsene und Kinder sowie Sprachentwicklungsverzögerungen spezialisiert. 


Durch mein Bachelor of Sc. - Studium der angwandten Therapiewissenschaften Logopädie habe ich mir das notwendige Know-how angeeignet, um meinen Gesundheitsberuf weiterzuentwickeln und voranzubringen – auch auf der Ebene von Forschung und Lehre.

Privatpatienten und Selbstzahler


Ich biete meine therapeutische Arbeit Privatpatienten und Selbstzahler an. Dabei berechne ich den 1,8 fachen Satz des Regelbeitrags der Gesetzlichen Krankenkassen ab. Sie benötigen vor Therapiebeginn eine Heilmittelverordnung von einem Arzt, mit der wir die Therapie zeitnah beginnen können. Nach 10 Behandlungseinheiten bekommen Sie von mir eine Rechnung gestellt, die Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen müssen. Ich empfehle Ihnen vor Therapiebeginn Ihre Krankenkasse zu fragen, in welchem Umpfang diese die Koste der Therapieeinheiten erstattet.

Stimmtherapie


Die Stimmtherapie ist eine Behandlungsform zur Verbesserung und Wiederherstellung der stimmlichen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. 


Um eine Stimmtherapie einleiten zu können, muss eine Erkrankung des Stimm- und Atemapparates vorliegen. Anzeichen, die auf eine Stimm- und Atemerkrankung hindeuten, sind:


  • Heiserkeit mit belegtem, rauem und knarrendem Stimmklang bis hin zu vollständigem Stimmverlust
  • Sprechanstrengung und schnelle Stimmermüdung
  • Missempfindungen in Hals und Rachen (Kloßgefühl,
  • Trockenheitsgefühl, Brennen, Verschleimung)
  • Halsschmerzen und häufiges Räuspern
  • Atembeschwerden


Liegen ein oder mehrere dieser Symptome vor, ist es ratsam einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Phoniatrie (Facharzt für Stimmerkrankungen) aufzusuchen und sich im Hinblick auf eine evtl. Stimmstörung untersuchen zu lassen.

Zu den Krankheiten des Stimm- und Atemapparates gehören:


  • Funktionelle Stimmstörungen
  • Hyperfunktionelle Dysphonie (Dysphonie = Stimmstörung)
  • Hypofunktionelle Dysphonie
  • Stimmlippenlähmungen, z.B. nach Schilddrüsen-Operationen
  • Psychogene Dysphonie
  • Berufsdysphonie
  • Chronische Kehlkopfentzündung (Laryngitis)
  • Traumatische Dysphonie
  • Stimmlippenknötchen, -ödem, -cyste, -polyp
  • Kontaktgranulom, Reinke-Ödem
  • Hormonelle Stimmstörungen
  • Mutationsstimmstörung
  • Dysodie (Singstörung)
  • Dyspnoe (Atemstörung)


Sprachentwicklungsverzögerungen


Von einer Sprachentwicklungsverzögerung spricht man, wenn sich zeitliche Differenzen zur normalen Sprachentwicklung im Kindesalter ergeben. Die Bandbreite der normalen Sprachentwicklung ist sehr groß, Sprachentwicklungsverzögerungen sind daher nicht immer leicht zu erkennen. 


Es kann dabei zu Auffälligkeiten in der Aussprache (Dyslalie), beim Gebrauch der Grammatik (Dysgrammatismus) oder zu Einschränkungen im Wortschatz kommen. Sprachentwicklungsverzögerungen treten isoliert oder im Zusammenhang mit anderen Störungen der kindlichen Entwicklung auf.


Gibt es markante Eckdaten in der normalen Sprachentwicklung?


Obwohl die Sprachentwicklung individuell sehr unterschiedlich verläuft und von vielen Faktoren abhängt, lassen sich markante Eckdaten beziehungsweise Grenzsteine in diesem Prozess erkennen. So bilden Säuglinge ab dem sechsten Lebensmonat zum Beispiel Laute nach und zeigen starke Reaktionen auf ihre Umwelt. Bis zum ersten Geburtstag versteht das Kind Wörter und wiederholt sie.

Mit eineinhalb Jahren sollten die Kinder über einen Wortschatz von etwa 15 bis 18 Wörtern verfügen, der sich bis zum Beginn des dritten Lebensjahrs auf ungefähr 350 ausweitet. Bis zum vierten und ab dem sechsten Lebensjahr wächst der Wortschatz auf circa 1.500 beziehungsweise über 4.000 Wörter an. Einwortsätze sollten Kinder bis zum zweiten Lebensjahr formulieren können, bis zum dritten Lebensjahr sprechen sie Zwei- und Dreiwortsätze.


Sprachstörungen


Hierbei können die Sprachbildung und / oder das Sprachverständnis gestört sein; man nennt dies je nach Schwere der Störung Dysphasie oder Aphasie. Bei einer Störung der Sprachbildung (eher motorische Aphasie) klagen die Betroffenen je nach Ausprägung und beteiligten Strukturen beispielsweise über Wortfindungsstörungen (Sachen / Gegenstände können nicht genau benannt werden und werden teilweise umschrieben) oder eine stockende Sprache, der Satzbau ist gestört und Buchstaben oder Wörter werden verwechselt.
Wenn das Sprachverständnis (eher sensorische Aphasie) gestört ist, dann werden gesprochene oder geschriebene Wörter nicht mehr richtig verstanden oder erkannt und die Worte die man selbst spricht werden falsch verwendet.
Auch eine Kombination der Sprachbildung und des Sprachverständnisses kann vorliegen.

Sprechstörungen


Bei den Sprechstörungen ist die Laut- oder Wortbildung gestört. Das heißt, die Betroffenen sprechen oftmals undeutlich und die Worte können nicht richtig ausgesprochen werden.


Kontakt:


Kontaktieren Sie mich noch heute, um zeitnah eine Sprach,- Sprech- oder Stimmtherapie zu beginnen.

 
 
 
 
 

Ich freue mich auf Sie!

“Das Leben besteht 10% daraus, was dir passiert, und 90% daraus, wie du reagierst". 


John Maxwell